Udo von der Burg: Die bildungspolitischen Thesen Wilhelm von Humboldts - Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V.

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Udo von der Burg: Die bildungspolitischen Thesen Wilhelm von Humboldts

Aus der Einleitung

Die frühen Schriften Wilhelm von Humboldts, insbesondere die Jugendschriften, und unter diesen insbesondere die Reisetagebücher, haben in der Fachliteratur immer wenig Beachtung gefunden. Dies mag auf die bis in unsere Tage hineinreichende vorherrschend werkimmanente Interpretation der Schriften Humboldts zurückzuführen sein. Diese Geringschätzung verhält sich allerdings umgekehrt proportional zu dem Informations- und auch Unterhaltungswert, den diese Schriften zeigen. Die Tagebücher waren nur für einen sehr kleinen Leserkreis bestimmt. Wilhelm tut deshalb sein Denken in erquickender Offenheit kund; er äußert schonungslose Kritik angesichts von Einfalt und Überheblichkeit seiner adeligen Standesgenossen sowie Ironie, auch Selbstironie gegenüber Reiseerlebnissen, die nicht sein Gefallen finden. Identität mit seinem Heimatort Berlin kehrt er deutlich hervor. Die Tagebücher enthalten zudem bereits eine Vielzahl grundlegender Auffassungen und Ideen, an denen Wilhelm von Humboldt zeit seines Lebens festgehalten bzw. die er später vertieft hat.

 Die bildungspolitischen Thesen Wilhelm von Humboldts

 

 

 
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