Ausschreibung zur Verleihung des Humboldt-Preises

Zur Würdigung des Vermächtnisses von Wilhelm und Alexander von Humboldt schreibt die Humboldt-Gesellschaft den Humboldt-Preis für Humboldt-Gymnasien und Humboldt-Schulen sowie analoge Einrichtungen, die sich dem Erbe der Humboldt-Brüder verpflichtet fühlen, aus. Die Auszeichnungen werden für herausragende Arbeiten verliehen, die sich mit den folgenden Themen beschäftigen:

  • die Biografie der Humboldt-Brüder
  • ihre unmittelbaren fachlichen Arbeiten
  • ihre soziales und völkerverbindes Wirken
  • ihre Ausstrahlung auf die Lösung heutiger Probleme
  • die aktuelle Bewahrung des Erbes der Humboldt-Brüder

Grundlagen für die Verleihung der Auszeichnung können sowohl Jahres- und Seminararbeiten sowie Vortragsmanuskripte als auch Konzepte für die Gestaltung von Humboldt-Ehrungen und -Ausstellungen sein. Die Einreichung kann in traditioneller oder elektronischer Form erfolgen. Die Arbeiten müssen sich durch fundiertes Wissen und fachliche Originalität auszeichnen.

Für den Humboldt-Preis können sich Schüler/-innen ab der 10. Klasse bewerben. Er ist mit 500 € dotiert. Betreuende Lehrer/-innen können für ihr spezielles Engagement ein undotiertes Anerkennungsschreiben des Präsidenten erhalten. Über die Preiswürdigkeit entscheidet eine Auszeichnungskommission aus Mitgliedern des Akademischen Rates der Humboldt-Gesellschaft unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Entscheidung erfolgt jeweils zum Jahresende.

Unabhängig von der Verleihung des Humboldt-Preises ist es möglich, dass jüngere Schüler/-innen auf Vorschlag ihrer Bildungseinrichtung für ihre Schuljahresleistung eine undotierte Anerkennungs-Urkunde des Präsidenten der Humboldt-Gesellschaft erhalten.

Landau, Oktober 2015
Prof. Dr. Peter Nenniger
Präsident